(wählen Sie unter "Messstation" die Station "Nürnberg, Luftmessstation Klärwerk 1" und geben Sie den Zeitraum an (14.5.2005 bis 31.2019, maximaler Zeitraum ist ein Kalenderjahr)) 

Der Aerosolmonitor für die Messung von radioaktiven Partikeln in der Luft musste wegen nicht mehr verfügbarer Ersatzteile nach 37 Jahren endgültig außer Betrieb genommen werden. Das Gerät war seit 1986 mit wenigen Unterbrechungen in Betrieb, zuerst in Erlangen und seit 1996 in der Stadt Nürnberg, anfangs am Hautmarkt und später beim Klärwerk 1.

Radioaktivität (Rückblick und Infos)

Die Messwerte der auf dem Gelände der städtischen Kläranlage (Klärwerk 1) in Muggenhof durchgeführten Messungen radioaktiver Stoffe in der Luft sind im Datenarchiv im Zeitraum vom 14.5.2005 bis zum 31.8.2019 verfügbar. Das Messprinzip erlaubte eine separate Erfassung der natürlichen Radioaktivität und der künstlichen Radioaktivität, jedoch war nur die natürliche Radioaktivität seit Beginn der Messungen oberhalb der Nachweisgrenze zu verfolgen, die künstlichen Isotope lagen unterhalb dieser Aktivitätsgrenze von 0,5 Bq/m³.  

Die Messungen begannen im Jahr 1986 bei der Feuerwache in Erlangen, kurz nach der Reaktor-Katastrophe in Tschernobyl. Ab dem Jahr 1996 wurde das Gerät vom Chemischen Untersuchungsamt der Stadt Nürnberg am Hauptmarkt betrieben und ab 2005 dann von SUN dem Gelände des Klärwerkes 1.       

Zu den Grundlagen der Radioaktivitätsmessung

Weitere Informationen:

Bayerisches Landesamt für Umwelt - aktuelle Messdaten

Bundesamt für Strahlenschutz

Das Messnetz ODL des Bundesamtes für Strahlenschutz